Internationaler Besuch

Vertreter des koreanischen Stahlverbands KOSA (Korea Iron & Steel Association) besuchten Mitte Juni 2019 die Kölner Geschäftsstelle der Bundesinnung für das Gerüstbauer-Handwerk. Die achtköpfige Delegation bestand aus Vertretern der Herstellerfirmen Posco (der weltweit viertgrößte Erzeuger von Stahl mit einer Jahresproduktion von 42 Mio. Tonnen) sowie Hyundai Steel (Teil der Hyundai Motor Group und ebenfalls einer der weltgrößten Stahlhersteller). „Unser Ziel ist es, Gerüstbau in Deutschland kennenzulernen, die Methoden zu analysieren und so das koreanische System weiterzuentwickeln“, beschreibt Jeong-Yee Hong den Hintergrund des Besuchs, den er im Auftrag von KOSA organisierte.

Die Koreaner interessierten sich besonders für die Qualitätskontrolle der Gerüste bzw. des Herstellprozesses in Deutschland und Europa. Auch in Korea gibt es bereits Gerüstnormen, die mit den deutschen DIN-Normen vergleichbar sind. Viele Gesetze wurden aus Japan und Deutschland übernommen, so gibt es z.B. für den Arbeitsschutz ein sogenanntes Industriesicherungsgesetz. Ein wesentlicher Unterschied zu Deutschland ist, dass in Korea die Aufsteller meist nicht Eigentümer des Gerüstbaumaterials sind, sondern dieses über Leasingfirmen ausleihen. Dabei werden zu ca. 80 Prozent Gerüste im Rohr-Kupplungs-Bau genutzt und lediglich zu ca. 20 Prozent aus moderneren Gerüstsystemen.

 

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