Bundesfachtagung Gerüstbau: „Talk im Gerüst“ zum Thema Unternehmensnachfolge

Das Thema Nachfolge brennt vielen Unternehmern derzeit auf den Nägeln. Entsprechend stand es im Mittelpunkt des „Talk im Gerüst“ bei der Bundesfachtagung in Leipzig.
„Unternehmensnachfolge – Eine Aufgabe der Generationen“ – so war die Talkveranstaltung überschrieben. Übernehmende und Übergebende, Rechts- und Unternehmensberater diskutierten, moderiert von Holger Budroweit und Sandro Rende, Leiter des Arbeitskreises Wirtschaft, Recht und Ausbildung, welche Faktoren bei einer gelungenen Unternehmensübergabe eine Rolle spielen. Und das sind ziemlich viele: Rechtliche und betriebswirtschaftliche, dazu persönliche Aspekte, schließlich geht es bei Unternehmen zuallererst um Menschen.
In einer Sache waren sich alle Beteiligten einig: Das Thema muss frühzeitig angegangen werden – im Idealfall mit einem Vorlauf von bis zu zehn Jahren. Nur so könne sichergestellt werden, dass die Übergabe für alle Beteiligten zufriedenstellend abläuft.
Auch in einem weiteren Punkt herrschte Einigkeit auf dem Podium: Gute Berater spielen in dem Prozess eine wichtige Rolle. Letztlich aber liege es am Unternehmer selbst, seinen Betrieb für die nächste Generation attraktiv zu machen.
Übernehmende und Übergebende betonten vor allem eines: Eine Unternehmensübergabe ist, wie der Titel der Veranstaltung festhält, tatsächlich eine „Aufgabe der Generationen“, bei der beide Seiten Flexibilität und Rücksichtnahme beweisen sollten. Und nicht zuletzt müssen die Mitarbeitenden früher oder später in den Prozess eingebunden werden – denn schließlich sind sie es, die das eigentliche Kapital eines Unternehmens ausmachen.