Einstiegsqualifizierung – Flyer überarbeitet

Cover der Broschüre zur Einstiegsqualifizierung

Für Bewerber, die nach dem 30. September noch keinen Ausbildungsplatz gefunden haben, bietet sich als Alternative die sogenannte Einstiegsqualifizierung an. Dieses sozialversicherungspflichtige Langzeitpraktikum von sechs bis zwölf Monaten bietet jungen Menschen die Möglichkeit, in einem Betrieb Grundlagenwissen in einem anerkannten Ausbildungsberuf zu erwerben. So können sie – auch mit ergänzender Förderung z. B. durch die „Assistierte Ausbildung“ – auf eine betriebliche Ausbildung vorbereitet werden und zeigen, was in ihnen steckt. Beginn ist gewöhnlich am 1. Oktober. Ziel ist es, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer anschließend in ein reguläres Ausbildungsverhältnis zu übernehmen.

Für Handwerksbetriebe ist die Einstiegsqualifizierung ebenfalls eine gute Investition: Sie können potenziellen Fachkräftenachwuchs erst einmal kennenlernen, denn häufig zeigen Schulzeugnisse nicht das Potenzial junger Menschen für eine Ausbildung.

Die Praktikumsvergütung wird zwischen dem Betrieb und dem Teilnehmer vereinbart. Hierbei müssen tarifliche Vereinbarungen beachtet werden. Auf Antrag steuert die Agentur für Arbeit oder das zuständige Jobcenter einen Zuschuss in Höhe von derzeit 262 Euro monatlich bei.

Was es bei der Einstiegsqualifizierung zu beachten gilt, fasst ein vom Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) erstellter Flyer zusammen. Er enthält außerdem eine Übersicht zu den bundesweit einheitlich geregelten Qualifizierungsbausteinen in den einzelnen Gewerken. Für das Gerüstbaugewerbe wurden diese vor vielen Jahren von der Bundesinnung Gerüstbau gemeinsam mit der Zentralstelle für die Weiterbildung im Handwerk (ZWH) entwickelt.

Durch das kürzlich verabschiedete „Gesetz zur Stärkung der Aus- und Weiterbildungsförderung“ ergeben sich nun einige Änderungen bei der Einstiegsqualifizierung, zum Beispiel im Hinblick auf die Regelungen zur Laufzeit und zur Durchführung in Teilzeit. Der ZDH hat seinen Info-Flyer deshalb überarbeitet. Die aktualisierte Version können Sie hier herunterladen. Wir haben den Flyer außerdem auch im Mitglieder-Downloadbereich unserer Homepage hinterlegt.

 

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