Fünfte Sitzung des Bündnisses gegen Schwarzarbeit

Symbolbild Schwarzarbeit

Im Dezember 2014 gegründet, vereint das Bündnis neben den Gerüstbauorganisationen die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) sowie das Bundesfinanzministerium. Gemeinsam haben es sich die Partner zum Ziel gesetzt, illegale Beschäftigung im Gerüstbauer-Handwerk einzudämmen und gegen „Schwarze Schafe“ der Branche vorzugehen. Das wurde auf der jüngsten Sitzung noch einmal bekräftigt.

Die Bestandsaufnahme fiel dabei allerdings ernüchternd aus. In großer Einigkeit äußerten die Vertreter von Bundesinnung und Bundesverband Gerüstbau, Sozialkasse und IG BAU ihre Unzufriedenheit mit der aktuellen Situation. So ist die Aktivität der Zollbehörden zur Bekämpfung von Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung aus Sicht der Verbände zuletzt stark zurückgegangen – ein nicht tragbarer Zustand.

Für die Zukunft forderten die Bündnispartner ein verstärktes gemeinsames Handeln aller Beteiligten. Insbesondere müsse es schwerpunktmäßige Kontrollen im Gerüstbau geben, denn nur so könne man schnell und effektiv gegen Schwarzarbeit in der Branche vorgehen. Nötig sei zudem eine stärkere Auseinandersetzung der zuständigen Behörden mit größeren Strukturen organisierter Kriminalität.

Bundesinnung und Bundesverband Gerüstbau befinden sich außerdem im Austausch mit anderen Arbeitgeberverbänden. Ziel ist es, unter Führung des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH) sowie des Unternehmerverbands Deutsches Handwerk (UDH) eine gemeinsame Aktion zu starten und dem Bündnis gegen Schwarzarbeit so neues Leben einzuhauchen.

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