„Hervorragend ausgebildete Fachkräfte“: Gesellenfreisprechung in Weiterstadt

22 Jung-Gesellen kamen Ende Juni in der Gerüstbauhalle des Berufsbildungs- und Technologiezentrums in Weiterstadt zusammen, um gemeinsam mit ihren Angehörigen sowie zahlreichen Gästen aus dem Handwerk den Abschluss ihrer Ausbildung zu feiern.
Mit großer Freude begrüßten Sandro Rende, stellvertretender Bundesinnungsmeister und Vizepräsident des Bundesverbandes Gerüstbau, Lukas Berger, stellvertretender Geschäftsführer von Bundesinnung und Bundesverband Gerüstbau, Florian Schöll, Geschäftsführer Berufliche Bildung der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main, sowie Klaus Waidhas, Vorsitzender des Prüfungsausschusses, die neuen Gesellen. Gemeinsam mit dem Geschäftsführer der Sozialkasse des Gerüstbaugewerbes, Dr. Stefan Häusele, überreichten sie ihnen die Gesellenbriefe.
„In Ihrer Ausbildungszeit haben Sie weit mehr erworben als technisches Können“, sagte Berger in seinem Grußwort. „Sie haben gelernt, im Team zu bestehen, Verantwortung zu übernehmen und auch unter Druck verlässlich zu arbeiten. Genau diese Fähigkeiten machen aus Auszubildenden echte Fachkräfte.
Gerade in einer Zeit zahlreicher globaler Krisen sei die Gewissheit wichtig, einen Beruf mit Substanz und Zukunft zu haben. Das Gerüstbauer-Handwerk biete genau das. „Denn gebaut, saniert, instandgesetzt und modernisiert wird auch in schwierigen Zeiten. Wo gearbeitet wird, braucht es Sicherheit in der Höhe – und damit Gerüste. Das macht unser Handwerk krisenfest und zu einem verlässlichen Fundament für sichere Beschäftigung“, betonte Berger.
Häusele ermutigte die Gesellen, dem Gerüstbau treu zu bleiben: „Der Fachkräftebedarf ist hoch. Es gibt gute Fortbildungsmöglichkeiten, ob zum Ausbilder, zum Kolonnenführer oder zum Meister. Man kann in Ruhe Erfahrungen sammeln, Verantwortung übernehmen und dann überlegen, wie es mit der Karriere weitergeht.“
Zum Abschluss der Feier gratulierte auch HWK-Geschäftsführer Florian Schöll den jungen Handwerkerinnen und Handwerkern nochmals herzlich zu ihrer Leistung: „Ihr Einsatz und Ihre Ausdauer haben sich gelohnt. Sie zählen nun zu den hervorragend ausgebildeten Fachkräften, die auf dem Arbeitsmarkt dringend gebraucht werden. Das Handwerk lebt von Menschen wie Ihnen.“
Zwei Gesellen wurden besonders geehrt: Der Ehrenpreis der Münchner Dinser-Stiftung für die beste Gesellenprüfung ging an Dominik Ludwig Hoser aus Thannhausen, ausgebildet bei MN-Gerüstbau in Mindelheim. Für besonderes soziales Engagement wurde Khayyam Isayev aus Roth, ausgebildet bei der Schüttler Gerüstbau GmbH in Nürnberg, ausgezeichnet.
Umrahmt wurde die Feier von der Band „Rolf Zwirner & Friends“. Zum Ausklang stand für die Gäste ein Grillbuffet bereit; angesichts der heißen Temperaturen war zudem für ausreichend Erfrischungen gesorgt. In entspannter Atmosphäre bot sich den Anwesenden die Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen und den erfolgreichen Abschluss der Ausbildung gemeinsam ausklingen zu lassen.
Fotos: © Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main/Fotostudio Michels