Innovation und Digitalisierung: Bau-Fachverbände diskutieren mit Bundesbauministerin Geywitz

Unter dem Motto „Innovatives Handwerk am Bau“ kamen kurz vor Weihnachten Vertreter verschiedener Bau-Fachverbände zu einem informellen Austausch mit Bundesbauministerin Klara Geywitz zusammen. Organisiert wurde das Treffen vom Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH).
Es gibt viel zu besprechen zwischen dem Bauhandwerk und der Politik in diesen turbulenten Tagen. Doch die aktuellen Debatten rund um den Haushalt und die schwächelnde Baukonjunktur wurden bei diesem Termin bewusst ausgeklammert. Stattdessen ging es um Innovation, Digitalisierung und Automatisierung – „ein Blick in die Gegenwart und die Zukunft des Bauens“, wie Marcus Nachbauer, Bundesinnungsmeister und Präsident des Bundesverbandes Gerüstbau, in seiner Funktion als ZDH-Vizepräsident einleitend erklärte.
Rund 20 Teilnehmer waren zu dem Treffen gekommen, darunter zahlreiche Präsidenten und Hauptgeschäftsführer verschiedener Fachverbände des Bau- und Ausbaugewerbes. Diese stellten Best-Practice-Beispiele vor, wie Digitalisierung die Arbeit am Bau verändert und verbessert – und wo sich das Handwerk mehr Unterstützung von der Politik wünschen würde. Für den Gerüstbau legte Nachbauer anhand zweier Beispiele dar, wie Innovationsgeist und Modernisierungswille immer wieder auf Hemmnisse vor allem bürokratischer Art stoßen.
„Das Treffen verlief in einer durchweg konstruktiven Atmosphäre“, fasst Nachbauer seinen Eindruck zusammen. „Umso mehr freue ich mich, dass es nicht bei diesem einmaligen Termin bleiben soll.“ Geplant ist eine Fortsetzung des Austausches zu den Fachthemen auf qualifizierter Arbeitsebene sowie ein Follow-Up-Termin mit der Bauministerin in einem Jahr. „Dann wollen wir besprechen kann, was in der Zwischenzeit gemeinsam erreicht werden konnte“, so Nachbauer.