Marcus Nachbauer als ZDH-Vizepräsident bestätigt - Jörg Dittrich einstimmig wiedergewählt
Auf dem Deutschen Handwerkstag am 5. Dezember in Frankfurt am Main wurde Marcus Nachbauer erneut zum Vizepräsidenten des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH) gewählt. Der Bundesinnungsmeister und Präsident des Bundesverbandes Gerüstbau vertritt in dem Gremium die Verbände.
„Wir freuen uns sehr, dass unser Bundesinnungsmeister und Präsident ein weiteres Mal in diesem wichtigen Amt bestätigt wurde“, erklärt Sabrina Luther, Geschäftsführerin von Bundesinnung und Bundesverband Gerüstbau. „Gerade in diesen wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist es wichtig, im politischen Berlin präsent zu sein und die Anliegen des Handwerks mit Nachdruck zu vertreten – für unsere Mitglieder, für unser Gewerk und für die gesamte Handwerksfamilie.“ Für Nachbauer ist es bereits die dritte Amtszeit.
Als zweiter Vizepräsident wurde Berthold Schröder gewählt. Der Präsident der Handwerkskammer Dortmund vertritt künftig im ZDH-Präsidium die Kammerseite und folgt auf Franz Xaver Peteranderl, der sich nicht mehr zur Wahl gestellt hatte.
Als weitere Mitglieder des Geschäftsführenden ZDH-Präsidiums wurden Carola Zarth, Präsidentin der Handwerkskammer Berlin, und Thomas Bürkle, Vizepräsident des Zentralverbandes der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke, in ihren Ämtern bestätigt.
Bereits am Vortag wurde Jörg Dittrich einstimmig im Amt des Handwerkspräsidenten bestätigt. „Der gesamten Handwerksorganisation danke ich für diesen großen Vertrauensbeweis und die Unterstützung dafür, den gemeinsam eingeschlagenen Weg in den kommenden Jahren fortzusetzen. Mein Ziel bleibt es, die Einheit des Handwerks zu sichern. Denn mehr denn je braucht es in einer zunehmend fragmentierten Gesellschaft eine starke gemeinsame Stimme, um Gehör bei der Politik zu finden und für mehr unternehmerische Freiheit, weniger Bürokratie und mittelstandsfaire Rahmenbedingungen zu kämpfen“, betonte Dittrich unmittelbar nach seiner Wiederwahl.
Vor dem Hintergrund einer anhaltend schwachen Wirtschaftslage und steigender Belastungen für Mittelstand und Handwerk will Dittrich in seiner zweiten Amtszeit darauf hinwirken, dass sich die Rahmenbedingungen für Betriebe und Beschäftigte weiter bessern. Denn über seine Wirtschaftskraft hinaus sei das Handwerk vor allem auch eine bedeutende Gesellschaftsgruppe, deren Stimmung auf das ganze Land ausstrahle.
„Das Handwerk ist ein stabilisierender Faktor und Kitt unserer Gesellschaft und Demokratie, getragen von einem überragenden ehrenamtlichen Engagement hunderttausender Handwerkerinnen und Handwerker und einer dadurch funktionierenden Selbstverwaltung. Hier die Schlagkraft auch in den kommenden Jahren zu erhalten, dafür werde ich mich weiter mit aller Kraft einsetzen“, betonte der wiedergewählte Handwerkspräsident.