Notfallvorsorge für den Gerüstbau-Betrieb

Symbolbild Unterschrift

Welche Vollmachten und sonstige Maßnahmen sind in einem Betrieb wichtig und sinnvoll? Dieser Frage ging Cornelia Hübner, Fachanwältin für Handels- und Gesellschaftsrecht und zertifizierte Unternehmensnachfolgeberaterin, zu Beginn ihres Seminares nach. Sie erläuterte zudem, wie man einen guten Bevollmächtigten findet und wie man die Vollmacht so ausgestaltet, dass sie zum Unternehmen und zum Bevollmächtigten passt. „Man muss den Bevollmächtigten in die Lage versetzen, selbst Entscheidungen zu treffen. Sonst hat er Angst und handelt nicht. Das ist in einem Betrieb immer schlecht“, betonte die Expertin. Gleichzeitig müsse man über die Kontrolle des Bevollmächtigten nachdenken, zumindest, wenn nicht enge Familienangehörige diese Rolle übernehmen.

Doch es blieb nicht bei der Theorie: Alle Teilnehmenden konnten im Verlauf des Seminars ein umfangreiches Formular für die eigene Vorsorgevollmacht inklusive Patientenverfügung ausfüllen. Zum Schluss hieß es dann nur noch: „Ausdrucken, unterschreiben – und endlich ist die Vorsorgevollmacht erledigt.“ Auch eine Checkliste für die nächsten Schritte erhielten die Teilnehmenden, ebenso ein Inhaltsverzeichnis für den Notfall-Ordner.

Das Seminar wird im kommenden Jahr fortgesetzt.

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