Gesellenfreisprechung in Magdeburg

Es war die erste Lehrlingsgeneration, die alle drei Lehrjahre im Ausbildungszentrum in Magdeburg durchlaufen hat. 27 Auszubildende hatten die Gesellenprüfung bestanden, 21 waren persönlich anwesend und wurden von zahlreichen Gästen gefeiert, darunter Familienangehörige, Freunde, Unternehmer, Gerüstbau-Hersteller sowie mehrere Vertreter der Bundesinnung für das Gerüstbauer-Handwerk.

Andreas Seeger, Gerüstbaumeister und Fachbereichsleiter der Gerüstbau-Ausbildung in Magdeburg, eröffnete die Veranstaltung und gratulierte den Auszubildenden zur bestandenen Prüfung. Im Anschluss folgten verschiedene Grußworte. Alle Redner würdigten mit unterschiedlichen Schwerpunkten die persönlichen Leistungen der Auszubildenden, die Bedeutung des Handwerks sowie die Wichtigkeit des lebenslangen Lernens und wiesen auf die guten Fortbildungsmöglichkeiten im Gerüstbauer-Handwerk hin.

Danach sprachen Andreas Seeger und Ausbilder Michael Fieber die Absolventen durch Schulterschlag mit der goldenen Ratsche zum Gerüstbaugesellen frei. Einige Gesellen wurden mit Unterstützung der Dinser-Stiftung besonders geehrt: Philip Bader erhielt die Auszeichnung als bester Auszubildender über die gesamte Ausbildungszeit. Henning Gaitzsch wurde als bester Prüfling prämiert. Den Sozialpreis bekam Leo Geidel, Delgerbat Dugerjav aus der Mongolei erhielt den Integrationspreis.

Auch zwei Gerüstbaubetriebe wurden für ihr langjähriges Engagement in der Berufsausbildung geehrt: Vertreter der Firmen Lublow Gerüstbau GmbH, Pritzwald, und F.I.T. Gerüstbau GmbH, Flöha, nahmen freudig überrascht ihre Auszeichnung entgegen. Schließlich übernahm Gerüstbaumeister und Ausbilder John Werdermann die ehrenvolle Aufgabe, die Junggesellen mit den traditionellen drei Hammerschlägen offiziell zu entlassen.

Am Ende des offiziellen Teils der Veranstaltung ergriff der ehemalige Leiter der Bau Bildung Sachsen-Anhalt, Gerald Bock, das Wort, der nach 34 Jahren seine Tätigkeit in der Bau Bildung Sachsen-Anhalt e.V. beendete. In bewegenden Worten schilderte er, wie der Gerüstbau in den letzten Jahren das „Meisterstück“ seiner beruflichen Laufbahn wurde. Seine Wünsche an die Azubis, die alle drei Jahre in Magdeburg absolviert hatten, fielen umso herzlicher aus! 

Danach wurde, auch dank der großzügigen Unterstützung der Gerüstbau-Hersteller, kräftig gefeiert. Bundesinnung und Bundesverband Gerüstbau gratulieren allen Junggesellinnen und -gesellen und wünschen ihnen Gesundheit und Erfolg im Beruf!

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